Hasselburger Geschichte(n)


Geschichte

Im Jahr 1934 wurde das Gut Hasselburg in der Gemeinde Mucheln „aufgesiedelt“. Einst gehörte es zu Wittenberg und war später wiederum Meierhof des Gutes Rixdorf. Aus dem 298-Hektar-Besitz (guter Weizenboden, gute Wiesen) entstanden 14 Siedlerstellen.

Hasselburg on stage: 1979 wird die Theatergruppe Mucheln-Hasselburg gegründet.

Am 14.01.1984 wird zum 50-jährigen Bestehen des Dorfes Hasselburg ein Gedenkstein bei Fam. Weger gesetzt. Der Stein kam aus der Kiesgrube Delfs, Sellin.

Am 07.04.84 spendet Fritz Graf Reventlow eine Eiche.

Am 26.05.1984 wurde das erst Hasselburger Fest bei Fam. Weger in einer urigen Scheune gefeiert. Es gab Burgunderbraten zum Essen und „Danz op de Deel“.
Aus diesem Anlass entstand das seitdem jedes Jahr gefeierte Hasselburger Grillfest.

Oktober 1989: Die Theatergruppe Mucheln-Hasselburg feierte im Oktober 1989 ihr zehnjähriges Jubiläum. Karin Schröder (Winterfeld) rief die Laienspielgruppe ins Leben und leitete sie zwei Jahre , dann führte Heinz Bern die Gruppe über acht Jahre weiter. „Alltomol Sünner" (Auf hochdeutsch: Alles Sünder) hieß das erste Theaterstück. Das Stück zum Jubiläum hieß „ De rieke Deern“ (auf hochdeutsch: Das reiche Mädchen), die Darsteller waren Hans-Hermann Bern, Holger Marten, Kirsten Ihms, Hermann Wiese, Maren Wiese, Christine Sasse und Hans-Jürgen Schwark. Souffleuse war Hannelore Boldt und Regie führte Heinz Bern.

Geschichten

Die Erfindung der Pockenschutzimpfung
Der Lehrer Peter Plett (1766-1823) hatte eine Hauslehrerstelle im nahegelegenen Ort Schönweide, als er von Melkerinnen erfuhr, dass die Ansteckung mit Kuhpocken vor Menschenpocken schützen würde. Er wechselte 1791 als Hauslehrer auf die Gutsmeierei auf Hasselburg im Gut Wittenberg/Holstein. Dort impfte er die Kinder des Pächters Martini mit Kuhpockenlymphe und schützte sie so erfolgreich vor den Menschenpocken.
Peter Plett verstarb verarmt 1823 in Stakendorf, wo seit 1956 einen Gedenkstein seine Entdeckung würdigt.

Erleuchtetes Hasselburg
Sommer 2001: Unser kleines dunkles Dorf bekommt Straßenlaternen.
Das war auch nötig. Es gab Zeiten, da war es so dunkel, dass Hasselbürger gegen die Busbude gelaufen sind, weil sie nichts sehen konnten. Das hat nun ein Ende. 13 oder 14 Straßenlampen (kann mal bitte einer zählen) zieren das Hasselburger Straßenbild.
Natürlich hatten die Beleuchteten nichts anderes zu tun, als das zu feiern. In der Adventszeit wurden die Lampen mit reichlich Punsch „begossen“. Seitdem gibt es jedes Jahr in der Adventszeit einen Punschabend.